From T to Zzzzz.

Aus einem Kriegssymbol wird ein Zeichen der Hoffnung.
BrinkertLück ruft mit Kampagne zur Unterstützung der Plattform Host4Ukraine auf.

Mehr als 1,5 Millionen Menschen befinden sich aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine mittlerweile auf der Flucht. Um die weltweite Solidarität und Hilfsbereitschaft zu bündeln und vielen Flüchtlingen schnellstmöglich einen sicheren Aufenthaltsort zu ermöglichen, hat das digitale Kirchenportal Churchpool die Plattform „Host4Ukraine“ gegründet. Die Internetplattform bringt weltweit auf einfachem Weg und ohne hohe bürokratische Hürden Geflüchtete und Anbieter von Unterkünften zusammen.

Auf der kostenfreien Plattform können sich Geflüchtete, ähnlich wie bei Airbnb, direkt mit privaten Anbietern von Wohnraum in Verbindung setzen. Das funktioniert einfacher und vor allem schneller, als wenn jede Anfrage über eine Organisation abgearbeitet werden muss. Nach wenigen Tagen werden auf Host4Ukraine bereits mehrere tausend Wohnungen, Zimmer und Betten in über 40 Ländern angeboten.

„Durch Europa schwappt eine beeindruckende, aber an vielen Stellen verständlicherweise noch wenig koordinierte Welle der Hilfsbereitschaft. Host4Ukraine bündelt diese in einem sehr wichtigen Bereich und verschafft Flüchtlingen schnell ein sicheres Dach über dem Kopf. Jedoch fehlt es der kostenfreien Plattform aktuell noch an Bekanntheit. Deshalb haben wir entschieden, Host4Ukraine mit einer kostenlosen Kampagne zu unterstützen. Wir bitten Unternehmen, Parteien, Privatpersonen, Verbände und Agenturen, ihre Reichweiten zu nutzen, um die Plattform bei Helfenden und Flüchtlingen noch bekannter zu machen”, sagt Raphael Brinkert, Gründer von BrinkertLück in Hamburg und Zürich.

In Mittelpunkt der englischsprachigen Kampagne „From Z to Zzzzz”, die neben einem Werbespot auch Print- und Social-Media-Motive umfasst, steht das „Z“. Der Buchstabe findet sich auf vielen Kriegswaffen und Fahrzeugen der russischen Armee und entwickelt sich in den vergangenen Tagen rasant zum Symbol für die russische Invasion und dessen Kriegspropaganda.

„Das größte Problem vieler Flüchtlinge ist, dass sie nicht wissen, wo sie bleiben sollen. Natürlich werden an den Grenzen, an Flughäfen und Bahnhöfen Auffanglager errichtet, aber bei einer privaten Unterbringung können die Menschen den hilfesuchenden Flüchtlingen direkter, schneller und unkomplizierter unterstützen. Außerdem ist es auch schöner und angenehmer, wenn man in einem richtigen Zuhause willkommen geheißen wird”, sagt Churchpool-Geschäftsführer Nils Bischoff.

www.host4ukraine.com